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Havanna: Historie

 

 

Der Spanier Diego Velázquez de Cuéllar gegründet Havanna im Jahre 1519 zuerst als ein kommerzieller Hafen. Havanna wurde im Jahr 1607 ausgerufen als die Hauptstadt der spanischen Kolonie Kuba. Havanna wurde zum wichtigsten spanischen Hafen in die Neue Welt.

 

In 1538 wurde Havanna wurde von Piraten niedergebrannt. Die Stadt war auch regelmäßig geplündert wurden. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts hatte Havanna die drittgrößte Stadt in der Neuen Welt entwickelt. Große Werften wurden gebaut, wo Frachter für den spanischen Handels-und Kriegsflotte versammelt waren.

 

Eine Universität wurde gegründet, sowie ein Verlagshaus und die Kultur wurde mehr und mehr zum Leben entfacht. Im Jahr 1762 wurde die Stadt von Großbritannien bekommen, die man gegen Florida gehandelt. Nach der spanischen die Kontrolle über die Stadt erhalten hatte, machten sie von Havanna, die damals rund 70.000 Seelen gezählt hatten, dem besten verteidigte Ort auf der Insel.

 

Zwei spanischen Festungen, auf der anderen Seite der Bai, spielte eine wichtige Rolle. Die bekannteste davon ist Castillo del Morro, aber das eindrucksvollste ist Fortaleza de San Carlos de la Cabana. (Siehe auch: Havanna High Lights)

Wegen der intensiven Handel zwischen der Karibik und Nordamerika im 19. Jahrhundert, Havanna wuchs in einer wohlhabenden Stadt. Während dieser Zeit, die neuen und Reicher Mittelklasse bauten teure Villen. Und berühmtesten Schauspielern spielen auf der Bühne in den Theatern.

Im Jahre 1837 kam der erste kubanische Eisenbahnstrecke in Dienst im Hafen von Havanna. So wurde Kuba die ersten spanischsprachigen Land mit eine Eisenbahn. Es wurde gebaut um Zucker aus dem Tal der Guines in Havanna zu transportieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Statt seine Unabhängigkeit zu gewinnen, kam Kuba nun nach den Friedensverhandlungen zwischen Spanien und den USA in Paris, an denen die kubanische Unabhängigkeitsbewegung nicht teilnehmen durfte, unter die Herrschaft der USA, die erst 1902 eine Scheinrepublik erlaubten. Von Anfang an hatten die Amerikaner, deren Industrie im erheblichen Umfang in Kuba investierte und damit die Wirtschaft kontrollierte, das Sagen im Lande. Mehrere von den USA unterstützten Präsidenten - einer korrupter als der andere - mußten das Land Hals über Kopf verlassen. Als grausamster Diktator entpuppte sich Mafiafreund Fulgencio Batista, der von 1940 bis 1944 regierte und sich 1952 ein zweites Mal an die Macht putschte..

Während dieser Zeit wurde Havanna für die Amerikaner ein Freizeit-Resort und die Mafia blühte auf. Luxushotels, wie Capri, Riviera und Nacional entstanden und Kasinos schießen wie Pilze aus dem Boden. Der Mob verwendet den Kasinos und Luxushotels für Geldwäsche. Der berühmte Nachtclub Tropicana öffnete und große Stars wie Frank Sinatra, Ava Gardner und Marlene Dietrich besuchte die Insel .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gelang ihnen in der Sierra Maestra, mit Unterstützung der Bauern, eine Guerilla auf die Beine zu stellen. Fidel Castro führte die Guerilla als "Comandante en Jefe" an.

 

Auch die Wiederstandsgruppen in den Städten und anderen Regionen des Landes wuchsen.

 

Die Bewegung gegen Batista erfasste zunehmend alle Gesellschaftsschichten.

 

Schliesslich führte der mehr als zwei Jahre dauernde Kampf gegen die zahlenmäßig weit überlegene Armee und der Fall der Stadt Santa Clara am letzten Tag des Jahres 1958 zum Sieg der Revolution und trieb Batista ins Exil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 1. Januar 1959 eroberten Castros Revolutionäre die Hauptstadt Havanna, woraufhin Fulgencio Batista ins Exil floh. Fidel Castro übernahm am 13. Februar das Amt des Ministerpräsidenten.

Am 17. Mai 1959 kam es zur Einführung einer Land- und Agrarreform, die unter anderem die Beseitigung des privaten Großgrundbesitzes, Bildung von Kooperativen und staatlichen Betrieben und das Verbot von Landbesitz für Ausländer vorsah. Am 17. Juli 1959 wurde Osvaldo Dorticós Torrado (* 1919, † 1983) Präsident der Republik. Castro blieb Regierungschef.

 

Im Juli 1960 verhängten die USA über Kuba ein partielles Handelsembargo, dem sich als zweites Land nach den USA die Bundesrepublik Deutschland und später nahezu alle westlichen Staaten anschlossen, und das schließlich zu einem völligen Handelsboykott ausgedehnt wurde.

 

Kuba-Krise (Oktober-Krise)

Nach dem Scheitern der Schweinebucht-Invasion gab es in den Präsidenten-Beratungen unter Kennedy, die inzwischen nicht mehr der Geheimhaltung unterliegen, Überlegungen, Kuba noch einmal anzugreifen, diesmal aber unter direktem Einsatz von US-Truppen. Was fehlte, war ein brauchbarer Vorwand um den völkerrechtswidrigen Angriff auf Kuba zu rechtfertigen. Nach der Schweinebucht-Invasion wurden von der UdSSR Atomraketen auf Kuba stationiert, die unter anderem zur Abschreckung einer Invasion durch die USA dienten. Da die USA an der türkisch-sowjetischen Grenze ebenfalls Atomraketen stationiert hatte, sah die Sowjetunion in diesem Schritt ein „Gleichziehen“ im Sinne der Abschreckungsdoktrin des Kalten Krieges. Die Entdeckung sowjetischer Raketenbasen auf Kuba im September 1962 schien nach langer Überlegung der Präsidentenberater der gesuchte Anlass für einen Angriff auf Kuba zu sein. Im Oktober 1962 errichteten die USA eine totale Blockade über Kuba und bedrohten auf dem freien Meer sowjetische Handelsschiffe mit Warnschüssen. Der Atomkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion schien greifbar nahe. Nach Geheimverhandlungen zum Abbau amerikanischer Atomraketen in der Türkei stimmten die Sowjets zu, auch die Raketenbasen auf Kuba zu eliminieren. Außerdem mussten die USA zusichern, keine weiteren Angriffe auf Kuba vorzubereiten. In der Öffentlichkeit war von diesem Geheimabkommen jedoch nichts bekannt, so dass die US-Regierung unter Kennedy als Sieger gestärkt aus der Oktober-Krise hervorging.

 

Am 5. August 1994 kam es in Havanna zu Demonstrationen von Kubanern, die von der US-Interessenvertretung kein Visum für die USA erhalten hatten. Als Folge wies Castro am 7. August die Aufhebung der Küstenüberwachung an und löste damit die größte Massenflucht aus Kuba aus, die als Balsero-Krise in die Geschichte einging

 

Während die Wirtschaftskrise, von der vor allem Landwirtschaft und Industrie betroffen waren, weiter anhielt, erfuhr der Tourismus hingegen einen großen Aufschwung. Vom 21. bis zum 25. Januar 1998 besuchte Papst Johannes Paul II. Kuba.

 

Am 31. Juli 2006 wurde Fidel Castro  in einem Krankenhaus in Havanna einer Magen-Darm-Operation unterzogen, nachdem es zu einer Darmblutung gekommen war. Seine Ämter gab er verfassungsgemäß und vorübergehend an seinen 75-jährigen Bruder Raúl Castro  ab, der erster Vizepräsident der Regierung, zweiter Sekretär der Kommunistischen Partei und Oberkommandant der Streitkräfte war.

 

Mit seiner Wahl zum Staats- und Regierungschef am 24. Februar 2008 übernahm Raúl Castro endgültig die Regierungsgeschäfte von seinem schwer erkrankten Bruder Fidel. In seiner Antrittsrede kündigte Raúl wirtschaftliche Reformen an, um das Land aus seiner schweren ökonomischen Krise zu führen. Außerdem sollen nach und nach einige „unsinnige Verbote“ für die Kubaner aufgehoben werden. Den Weg des Sozialismus wolle die Regierung jedoch fortsetzen.

Im Jahre 1898 explodiert Das US-Kriegsschiff Maine  im Hafen von Havanna. Es ist schon sehr eigenartig, daß sich an Bord keine Offiziere und nur schwarze Matrosen befunden haben. Es war eine willkommene Gelegenheit für die USA, Spanien den Krieg zu erklären. Spanien verliert und verzichtet auf Kuba.

Granma

Ein junger Rechtsanwalt namens Fidel Castro versuchte 1953 mit Hilfe von 125 Gefolgsleuten einen Befreiungskrieg gegen Batista zu starten.

Viele der Mitkämpfer von Fidel wurden getötet. Er selber kam vor Gericht und hielt die berühmte Verteidigungsrede "die Geschichte wird mich freisprechen".

Nach der, durch eine Amnestie erwirkten Entlassung aus dem Gefängnis, ging Fidel mit einer Gruppe von Kämpfern ins Exil nach Mexiko.

Hier schloss sich ihnen der argentinische Arzt "Che Guevara" an.

Im November 1956 gingen Fidel, Che und 80 weitere Revolutionäre nach Kuba zurück mit dem berühmten Schiff Granma um den Kampf gegen das Regime unter Batista fortzusetzen.

 

 

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